Ein herausragendes Endergebnis ist im Grunde ein Zusammenspiel von vielen verschiedenen Faktoren, und eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied! ErgoSoft hat dieses Konzept verinnerlicht und StudioPrint v.2008 unter diesen Gesichtspunkten entwickelt.
Das Herz von StudioPrint ist ein überlegenes Bild- und Farbausgabe-System. StudioPrint v.2008 hat eine leistungsfähige, offene Colormanagement-Architektur, die kundenspezifische Linearisierungen, Tintenbegrenzung und Unterstützung der bekanntesten Spektralphotometern ermöglicht.
Anzeige des Drucker-Status
Dieses Feature bietet die Möglichkeit, verschiedene Informationen wie z.B. das geladene Medium, verfügbare Tinte etc. über den verwendeten Drucker anzuzeigen. Diese Funktion muss vom Drucker unterstützt werden (Mimaki, Roland, HP, Seiko und Canon).
Bild Formatvorlage
Die Import-Option „Bilder-Format“ erlaubt das Festlegen von Standard-Formaten, um den Aufwand bei der Erstellung von Jobs zu minimieren, bei welchen alle importierten Bilder dasselbe Format haben sollen. Sie können das gewünschte Format festlegen sowie weitere Optionen wie „Proportionen erhalten“, „Drehen um anzupassen“, „Nur Breite anpassen“, „Nur Höhe anpassen“, „Breite und Höhe anpassen“, „Nur eine Seite anpassen“, „Ausschnitt nehmen um anzupassen“ etc. Wenn Sie nun also 100 Fotos, welche alle in einem bestimmten Format gedruckt werden sollen, importieren möchten, brauchen Sie lediglich das gewünschte Bild-Format festzulegen und anschliessend die gewünschten Bilder zu importieren. Zusätzliche Arbeitsschritte wie individuelles Skalieren oder Beschneiden fallen weg. Ein Bild-Format kann auch auf Bilder angewendet werden, welche bereits in den Job importiert worden sind.
Bild-Überlappung
In der Toolbar werden Ihnen zwei neue Schaltflächen auffallen. Die erste Schaltfläche erlaubt es Ihnen, den „Überlappungsmodus“ zu aktivieren. Dieser Modus ermöglicht es Ihnen, einzelne Bilder einfach und schnell deckend übereinanderzulegen. Die Bilder werden automatisch zu einer Gruppe zusammengefasst. Wenn Sie während dem Verschieben eines der Bilder die Shift-Taste gedrückt halten, werden die Bilder transparent zusammengefasst.
Die zweite Schaltfläche erlaubt es, eine Überlappung rückgängig zu machen oder diese zu bearbeiten.
Bild-Paket
Oftmals müssen Jobs gedruckt werden, welche ein Bild in verschiedenen Grössen enthalten. Z.B. Hochzeitsfotos welche immer in denselben drei Grössen gedruckt werden müssen. Das neue Feature erlaubt es Ihnen, eine Vorlage unter Verwendung von Platzhaltern zu erstellen, in welcher Sie das Format und die Annordnung der Bilder definieren können. Diese Formatvorlage können Sie auf jedes gewünschte Bild anwenden. Importieren Sie z.B. ein Hochzeitsfoto und verwenden dabei das oben genannte Bild-Paket, wird Ihnen automatisch ein Job anhand des definierten Bild-Pakets erstellt. Des weiteren stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, um die Skalierung der Bilder zu kontrollieren.
Bilder gruppieren
Die Bilder-Gruppieren-Funktion wurde entwickelt, um die Erstellung von komplizierten Jobs zu vereinfachen. Gruppierte Bilder können verschoben, gespiegelt, rotiert oder als gesamte Gruppe dupliziert werden, ohne die gewünschte Anordnung zu verlieren.
Color Engine
- Unterstützung von ICC 4 Profilen.
- Unterstützung von Device Link Profilen.
- Neuer Rendering Intent „Relativ farbmetrisch mit BlackPointCompensation (BPC).“
CxF Unterstützung
Neu wird das Color Exchange Format zur nahtlosen Farbübergabe in der digitalen Kommunikation unterstützt. Es kann verwendet werden, um Farbmusterbücher zu importieren oder zu exportieren. Zusätzlich werden alle im ErgoSoft RIP gemachten Messungen in diesem Format gespeichert. Dadurch können diese in anderen Anwendungen inklusive der Spektraldaten verwendet werden.
Dichte Re-Linearisierung
Dass sich das Verhalten von Druckköpfen während Ihrer Lebensdauer verändert, ist ein bekannter Fakt. Die Dichte-Linearisierungsfunktion war schon immer darauf ausgelegt, diesem Verhalten gerecht zu werden. Damit eine Re-Linearisierung noch einfacher durchgeführt werden kann, haben wir einen Re-Linearisierungs-Wizard implementiert, der den Benutzer Schritt für Schritt durch die Re-Linearisierung führt. Diese Funktion steht erstmals auch Kunden der Light-Version zur Verfügung.
Drucken mit weisser Tinte
Die Verwendung von weisser Tinte kann nun in den Geräteoptionen der Druckumgebung gesteuert werden. Es kann festgelegt werden, ob die weisse Tinte verwendet werden soll, wenn kein Pixel gesetzt ist, wenn ein Pixel gesetzt ist oder ob die gesamte Fläche mit weisser Tinte bedruckt werden soll.
Druckjob-Kontrolle
Um zu verhindern, dass Druckjobs, welche nicht mit dem im Drucker eingelegten Papiertyp oder -format übereinstimmen, trotzdem gedruckt werden, ermöglicht es der PrintClient, über ein Sicherheits-Feature festzulegen, welcher Papiertyp und welches Medienformat aktuell im verwendeten Drucker eingelegt ist. Diese Werte werden bei jedem Druckjob überprüft, damit nur diejenigen gedruckt werden, welche mit den Einstellungen für den Drucker übereinstimmen. Um den Effekt dieses Sicherheitsfeatures zu erhöhen, können die zu kontrollierenden Werte global für alle verwendeten PrintClients oder individuell definiert werden. Das Sicherheitsfeature kann auch komplett abgeschaltet werden.
Druckmarkierungen
Unterschiedliche Bilder benötigen unter Umständen unterschiedliche Druckmarkierungen oder Druckbeschreibungen. Um diesem Bedürfnis nachzukommen, haben wir für die Druckmarkierungen einen Administrations-Dialog entworfen, mit welchem verschiedene Druckmarkierungssets erstellt werden können. Diese stehen für jedes Bild im Job zur Verfügung. So kann, wenn gewünscht, jedem Bild ein individuelles Druckmarkierungsset zugeordnet werden. Zusätzlich haben wir die zur Verfügung stehenden Markierungen erweitert: Schnittmarken, Registrierungs-Markierungen und Bildbeschriftungen. Nachdem Sie ein Druckmarkierungsset erstellt haben, können Sie dieses in jedem Job verwenden.
Druckparameter nach dem Rippen ändern
Der PrintClient ermöglicht es Ihnen, in Abhängigkeit vom verwendeten Drucker, bestimmte Druckparameter wie z.B. die Anzahl Druckpasses, uni- oder bidirektionales Drucken, Heizungskontrolle etc. zu ändern, ohne den Druckjob neu rippen zu müssen.
Einmessen-Funktion
Die Einmessen-Funktion wurde in Bezug auf mehrseitige Kalibriergitter dahingehend erweitert, dass es nun möglich ist, Messungen nach jeder komplett eingemessenen Seite zu speichern. Es ist nun auch möglich, eine Seite mehrmals einzulesen, um die Messresultat zu mitteln. Dies reduziert Probleme, welche aufgrund von falsch gemessenen Farbfeldern auftreten können. Wurde eine Seite mehr als einmal eingemessen, können nun zudem alle Messungen angezeigt und auch visuell verglichen werden.
Erweiterte Anzeige der Job-Eigenschaften
Der PrintClient zeigt Ihnen sämtliche relevanten Daten des sich im Druck befindenden Jobs an: Fortschritt in Prozent, verstrichene und noch benötigte Druckzeit, Anzahl der gedruckten und noch zu druckenden Kopien, die bereits bedruckte und die noch benötigte Fläche sowie die durchschnittliche Druckgeschwindigkeit in qm/h.
Farben ersetzen
Der neue Farben-Ersetzen-Dialog ermöglicht es, die Liste der zu ersetzenden Farben individuell zu erweitern. Die Liste der ersetzbaren Farben kann nun durch Anwahl des gewünschten Bereichs (Pixel) des zu bearbeitenden Bildes erweitert werden.
Job Ticket (Optional)
Da die detaillierten Informationen zu einem Druckjob nicht nur im JobCenter benötigt werden, können diese nun als ein so genanntes JobTicket in Ihrem Browser aufgerufen werden. Ein JobTicket kann aus dem JobCenter aufgerufen werden und kann anschliessend schnell und einfach gespeichert oder ausgedruckt werden.
Job-Anzeige
Wir haben die Anzeige der Jobs verbessert, um den neuen JobComposer noch effizienter und übersichtlicher zu machen. Die Vorschau der Bilder ist nun noch genauer und Änderungen wie z.B. Farbersetzungen, Eingabeprofile und Farbkorrekturen werden nun direkt im Job dargestellt. Die genannten Änderungen sind auch im JobCenter und in den Print-/Cut Clients sichtbar.
JobCenter
Das überarbeitete JobCenter (ehemals JobQueueViewer) gibt nun einen vollumfänglichen Überblick über alle Druckjobs und aktiven Tools. Des weiteren gibt Ihnen das Job Center die volle Kontrolle über jeden Druckjob, den RIP-Server, Print- oder Cut-Client sowie über alle erledigten und archivierten Druckjobs. Das Job Center ist in sieben verschiedene Fenster aufgeteilt: PrintClient, RIP-Server, Job Archiv, Contour Cut Jobs, aktuelle Druckjobs, Druckjobs die gerippt werden und pausierte Druckjobs. Um das Management Ihrer Druckjobs so effizient wie möglich zu gestalten, können Sie die Darstellung des JobCenters Ihren Bedürfnissen anpassen, in dem Sie Fenster ein/ausblenden und zudem die angezeigten Details festlegen können.
JobComposer
Wenn Sie den JobComposer der Version 2008 das erste Mal starten, werden Sie fest stellen, dass dieser fast gleich wie in Version 12 aussieht. In diesem Falle trügt aber der erste Eindruck. Wir haben etliche Anwendungen überarbeitet und verbessert, damit die Arbeit mit dem JobComposer noch einfacher und effizienter gestaltet werden kann.
Multi Core CPU Support
Durch die Integration der Multi Core CPU Technologie wurde der RIP-Prozess beschleunigt. Auf modernen Systemen halbiert sich die RIP-Zeit gegenüber der Vorgängerversion.
Neue Produktionstools
Um die Produktivität unserer Programme weiter zu steigern und die benötigten Tools so benutzerfreundlich wie möglich zur Verfügung zu stellen, haben wir die Produktionstools unserer Software überarbeitet. Dazu haben wir das JobCenter (ehemals JobQueueViewer) überarbeitet und verbessert. Des weiteren wurde die PrintQueue durch den komplett neu entwickelten PrintClient ersetzt.
Optimierte Benutzeroberfläche
Um die Benutzeroberfläche so einfach wie möglich zu halten und gleichzeitig alle benötigten Informationen anzuzeigen, haben wir die Benutzeroberfläche des PrintClient optimiert.
Zusätzlich können Sie ein separates PrintQueue-Fenster öffnen, welches alle Jobs des PrintClients anzeigt. Dieses Fenster gibt Ihnen wie das JobCenter die Möglichkeit, die Druckreihenfolge und Priorität der einzelnen Jobs des verwendeten PrintClients festzulegen.
PrintClient
Wie in der Einführung erwähnt, haben wir die PrintQueue durch den neu entwickelten PrintClient ersetzt. Dabei haben wir zusätzlich zu den aus der PrintQueue bekannten Funktionen etliche neue Funktionen entwickelt. Die neue Darstellung und die Integration des PrintClient in das bereits erwähnte JobCenter machen den PrintClient zu einem noch stärkeren Tool.
Produktionskosten anzeigen
Um auch die Effizienz in administrativen Bereichen zu erhöhen, können nun für jeden gedruckten Job die Produktionskosten angezeigt werden. Diese werden anhand der Kostenfaktoren Tinte, Medium, Druckmaschine und Zeit errechnet, welche in der verwendeten Druckumgebung definiert werden können. Die Produktionskosten können als Textdatei exportiert und in Anwendungen wie Microsoft Excel weiterverarbeitet werden, z.B. um Rechnungen zu erstellen.
Produktionskosten schätzen
Um die Produktionskosten besser überprüfen zu können oder bereits das Erstellen eines Angebotes einfacher zu machen, haben wir die Möglichkeit, Produktionskosten vor dem Drucken zu schätzen. Um dies zu tun, wird die Vorschau des Jobs und die definierten Werte bzgl. Tinte, Medium und Druckzeit der verwendeten Druckumgebung benutzt. Die „Export“ Funktion erlaubt den Export dieser Daten als *.txt File.
RIP-Server / Vorschau-Server
Am RIP-Server wie auch am Vorschau-Server haben wir keine grossen Veränderungen vorgenommen. Da das JobCenter mit den neuen Funktionen einiges mehr an Übersicht bietet, haben wir uns entschlossen, die zwei genannten Funktionen in den Hintergrund zu verschieben. Deshalb starten sowohl RIP-Server als auch Vorschau-Server als Tray Icon, untern rechts in der Menü-Leiste. Sollte der komplette Dialog eines dieser Tools benötigt werden, können diese durch Doppelklick auf das entsprechende Symbol maximiert werden.
Variable Daten (Optional)
Dieses neue Feature erlaubt es, verschiedene Objekte wie z.B. unterschiedliche Bilder und Texte zu erstellen und zu einem Bild zusammenzufügen. Um eine solche Vorlage zu erstellen, steht ein spezieller Modus des JobComposers zur Verfügung. Basierend auf der erstellten Vorlage können den definierten Objekten verschiedene Eigenschaften zugeordnet werden, je nachdem, um welchen Objekttyp es sich handelt. Es ist auch möglich, statische und dynamische Elemente in ein- und demselben Template zu verwenden.
Die Daten, mit welchen die definierten Objekte gefüllt werden sollen, können über eine Textdatei importiert oder direkt in der Benutzeroberfläche festgelegt werden. Der grosse Vorteil dieser Anwendung ist, dass statische Objekte nur einmal berechnet werden müssen. Dies erhöht die Möglichkeiten und macht die Bearbeitung von solchen schneller und einfacher als zuvor.
Verbesserte Siebdruck-Funktion
Das Siebdruckraster wurde verbessert, um einen moiré-freien Druck zu garantieren. Das neue Autotypische Raster „Screenprinting (Autotype 3)“ reduziert die Musterbildung und unterstützt zudem asymmetrische Auflösungen. Diese Verbesserungen führen dazu, dass das neue Raster „Screenprinting (Autotype 3)“ etwas langsamer arbeitet als die Vorgänger. Um die Geschwindigkeit des neuen Rasters erhöhen zu können, stehen verschiedene Parameter zur Verfügung, welche die Geschwindigkeit auf Kosten der oben genannten Genauigkeit erhöhen.
Verwendung von Spotfarben
Neu können Spotfarben auch für Farbersetzungen verwendet werden. Zusätzlich kann, sollte die verwendete Spotfarbe nicht linearisiert werden, wahlweise die Linearisierung der schwarzen Tinte oder ein Defaultwert für die Spotfarbe verwendet werden.
Vorschau-Verwaltung
Da es in den bisherigen Versionen aufgrund einer immensen Anzahl gespeicherte Vorschauen immer wieder zu Problemen gekommen ist, haben wir die Verwaltung der Vorschauen überarbeitet. Da die Vorschauen in der Version 2008 zusätzlich noch detaillierter geworden sind, haben wir einen Verwaltungsdialog entwickelt, welcher die Möglichkeit bietet, eine maximale Speicherplatznutzung festzulegen. Diese kann sowohl für gesamte Festplatten wie auch für einzelne Ordner festgelegt werden. Wird ein definiertes Limit erreicht, löscht die Software per Default diejenigen Vorschauen, deren letzte Verwendung am weitesten zurückliegt. Zusätzlich kann definiert werden, dass Vorschauen, welche eine bestimmte Zeitraum nicht verwendet wurden, automatisch gelöscht werden. Damit wichtige Vorschauen nicht durch eine der oben genannten Funktionen ungewollt gelöscht werden, können spezifische Ordner resp. die sich darin befindenden Vorschauen geschützt werden.
Weitere Verbesserungen
- Neues Spool-Datenformat welches pro Job immer nur aus einer Datei besteht, auch wenn eine Segmentation verwendet wurde.
- Neue Job-Abbruch-Funktion, welche den Job direkt beim Drucker abbricht (muss vom verwendeten Drucker unterstützt werden).
- Optional können 2, 4, oder eine unlimitierte Anzahl von PrintClients auf demselben PC gleichzeitig verwendet werden.
Zoom-Funktion
Damit die Aufteilungs- und Ausschnittsfunktionen noch genauer eingesetzt werden können, haben wir diese mit einer Zoom-Funktion ausgestattet. Wird ein sehr hoher Zoomfaktor benötigt, wird automatisch mit der Originaldatei gearbeitet.
