Der Ugra/FOGRA-Medienkeil CMYK V2.0 ist für die Kontrolle des Digital-Prüfdrucks vorgesehen. Er kann als digitales Kontrollmittel auch verwendet werden, um die Auswirkung einer Bildbearbeitung im CMYK-Modus und anderer Vorstufenarbeiten zu beobachten. Bei der Annahme von farbverbindlichen Prüfdrucken sind grundsätzlich immer die Empfehlungen des MedienStandards Druck zu beachten.
Das zweizeilige Layout umfasst Farbfelder der Größe 6 mm x 6 mm, welche in zwei Gruppen mit den Bezeichnungen A, B bzw. K, G getrennt sind.
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Die 34 Farbfelder der ersten Gruppe sind neben der Zeilenkennung noch mit einer fortlaufenden Spaltennummer versehen. Die zu diesen Feldern zugehörigen Daten (Flächendeckungen und CIE-Farbdaten) können so in der mitgelieferten Dokumentation schnell aufgefunden werden. In dieser Gruppe befinden sich zum einen die Skalenfarben Cyan, Magenta und Gelb (100 %, 70 % und 40 % Flächendeckungsgrad) sowie die Mischfarben Blau, Rot und Grün (jeweils mit 100 %, 70 % und 40 % der beteiligten Skalenfarben, d. h. mit 200 %, 140 % und 80 % Flächendeckungsgradsumme). Die Felder A10 bis A17 bestehen aus dem Papierweiß (als Nullpunkt für Messgeräte) und weiteren 15 kritischen Mischfarben, welche für die Beurteilung der Wiedergabe des Farbraumes im Druckprozess wichtig sind.
Die zweite Gruppe ist mit den Flächendeckungsgraden der ersten, in Echtgrau (K) aufgebauten Zeile beschriftet, d. h. im Feld K03 steht im Datensatz bei Schwarz ein Flächendeckungsgrad von 3 %. Die darunter befindliche Zeile G ist als Buntgrau aufgebaut, d. h. sie enthält Flächendeckungsgrade für C, M, Y, die so abgestuft sind, dass jedes G-Feld bei richtiger Wiedergabe dem darüberliegenden K-Feld hinsichtlich Helligkeit und Farbe gleicht. Zusätzlich zu den Farbfeldern weist der FOGRA-Medienkeil CMYK einen Beschriftungsbereich sowie 4 Passkreuze auf, wodurch der Medienkeil auch beim Arbeiten mit Filmen und bei der Kontaktkopie als Ergänzung einsetzbar ist.
In der letzten Zeile des Kontrollmittels werden zusätzlich der Name des Lizenznehmers, die Lizenznummer sowie Statusinformationen des Ausgabegerätes (Gerätename, PostScript-Level, Einstellung der Geräteauflösung etc.) dokumentiert.
