Vorzüge des virtuellen Farbproofings: Die Quintessenz
Mit Mac OS X Tiger, einer 8-Core oder Quad-Core Mac Pro Workstation und einem Apple Cinema Display können Sie mühelos ein zuverlässiges Farbproofing realisieren.
Bessere, konsistentere Proofs
Proofausdrucke werden auf Materialien aller Art angefertigt. Allerdings weisen diese Materialien nicht die gleiche Farbe auf wie "Papierweiß". Zumeist weichen sie deutlich von den Farbtönen ab, die für Proofs verwendet werden, und fallen alle etwas anders aus als die Endausgabe. Das Apple Cinema Display macht Schluss mit den Unsicherheiten beim Proofing, denn es stellt eine neutrale, konsistente und extrem zuverlässige visuelle Plattform für das virtuelle Farbproofing bereit.
Optimierte Zykluszeiten
Vorbei sind die Zeiten, als Sie und Ihre Kunden mehrere Tage warten mussten, bis gedruckte Proofs erstellt und verteilt wurden. Softproofs sind in wenigen Minuten verfügbar und können überall auf der Welt angesehen werden. Von rechtlichen, textlichen, fotorelevanten und kundenspezifischen Prüfschritten bis zur Zulassung der fertigen Bebilderungen - das virtuelle Farbproofing ist zuverlässiger, schneller und einfacher als konventionelle gedruckte Proofs. Hinzu kommt, dass Ihr Druckdienstleister einen Softproof für die Druckpresse verwenden kann, um die Qualität des Druckauftrags vor dem Endausdruck zu prüfen.
Weniger Fahrzeiten
Dank des virtuellen Farbproofings müssen Sie und Ihre Kunden nicht erst irgendwo hinfahren, um sich die Proofs anzusehen. Das virtuelle Online-Farbproofing fördert die spontane Zusammenarbeit und ermöglicht es allen Teammitgliedern, Arbeiten mit weniger Verzögerungen zu prüfen und zu besprechen. Sie können sogar Videokonferenzen mit Apple iSight Kameras und der iChat Software abhalten, um Proofs mit Kollegen an anderen Standorten zu besprechen.
Reduzieren oder Vermeiden von Zuschlägen für Expressversand
Müssen gedruckte Proofs per Kurierdienst oder Expresszustellung geliefert werden, können Verzögerungen auftreten, Zusatzkosten anfallen und gelegentlich auch Proofs verloren gehen. Im Gegensatz dazu reduziert das virtuelle Farbproofing Kosten und Verzögerungen durch Über-Nacht-Lieferungen. Außerdem entfällt die Notwendigkeit, den Lieferstatus der Pakete zu verfolgen.
Softproofing aus Aperture
1. Öffnen Sie das Menü Presets>Export Presets
2. Wählen Sie die Taste Add (+) , um eine Exportvorgabe Export Preset für das gewünschte Ausgabegerät zu erstellen.
3. Öffnen Sie das Menü ColorSync Profile , um das Ausgabegerät (Zielfarbraum) für den virtuellen Farbproof auszuwählen. Der Quellenfarbraum entspricht entweder dem Farbraum der Kamera oder dem internen, hoch dynamischen Farbraum von Aperture, der bei Bedarf zum Erhalt aller Farbbearbeitung angewendet wird. Aperture verwendet automatisch eine relative Farbmetrik als Priorität für den Rendervorgang.
4. Klicken Sie auf "OK".
Proofing
5. Wählen Sie View>Onscreen Proofing. Wählen Sie dann das entsprechende Profil für das Proofing unter View>Proofing Profile.
6. Exportieren Sie eine Version der Datei, indem Sie File>Export Version und dann die Exportvorgabe Export Preset auswählen, die Sie konfiguriert haben.
Softproofing aus Adobe Photoshop
1. Öffnen Sie das Menü Bild>Modus>In Profil konvertieren...
2. Öffnen Sie das Menü Zielfarbraum .
3. Wählen Sie das Profil Ihres Ausgabegeräts.
4. Wählen Sie unter Konvertierungsoptionendie Option Apple CMM.
5. Wählen Sie eine Priorität. Wir empfehlen entweder Relativ farbmetrisch oder Absolut farbmetrisch, abhängig davon, womit die Farben, die Sie drucken möchten, am besten gerendert werden. Sie können sich eine Vorschau beider Optionen ansehen, bevor Sie Ihre Auswahl treffen.
6. Klicken Sie auf "OK".
7. Sichern Sie die Datei mit einem neuen Namen und senden Sie sie zur Prüfung an Ihren Kunden.
Softproofing aus Adobe InDesign
1. Öffnen Sie das Menü Bearbeiten>In Profil umwandeln
2. Stellen Sie fest, wo sich im angezeigten Fenster der Bereich Zielfarbraumbefindet. Wählen Sie dann das Profil für Ihr Ausgabegerät unter CMYK-Profil
3. Wechseln Sie zu Umwandlungsoptionen und wählen Sie Apple CMM
4. Wählen Sie eine Priorität. Wir empfehlen entweder Relativ farbmetrisch oder Absolut farbmetrisch, abhängig davon, womit die Farben, die Sie drucken möchten, am besten gerendert werden. Sie können sich eine Vorschau beider Optionen ansehen, bevor Sie Ihre Auswahl treffen.
5. Markieren Sie das Feld Tiefenkompensierung verwenden .
6. Klicken Sie auf "OK".
7. Sichern Sie die Datei mit einem neuen Namen und senden Sie sie zur Prüfung an Ihren Kunden.
Softproofing aus QuarkXPress
1. Öffnen Sie das Menü Ablage>Bild laden
2. Wählen Sie das Bild, das Sie konvertieren möchten, und klicken Sie auf das Bild (in dieser Phase passt jedes zugeordnete Profil)
3. Wählen Sie Ablage>Export>Layout als PDF>Optionen, klicken Sie auf Ausgabe
4. Öffnen Sie unter Ausgabedas Einblendmenü Composite und klicken Sie auf das Profil Ihres Ausgabegeräts.
5. Klicken Sie auf "OK".
6. Sichern Sie die Datei mit einem neuen Namen und senden Sie sie zur Prüfung an Ihren Kunden.
Bevor Sie den virtuellen Proof an Ihren Kunden senden, sollten Sie sicherstellen, dass das richtige Profil in Ihrem Bild oder Dokument eingebettet ist. Hierzu verwenden Sie das Programm "Vorschau" in Ihrem Ordner "Programme".
1. Öffnen Sie das Bild mit dem Programm "Vorschau" und wählen Sie Informationen aus dem Menü Werkzeuge .
2. Markieren Sie Eingebettetes ICC-Profil im Fenster Dokumentinformationen .
Jetzt können Sie das markierte Bild an Ihren Kunden senden. Wenn Sie und Ihr Kunde über kalibrierte Bildschirme verfügen, für die ein Farbprofil erstellt wurde, kann jeder den präzisen Farbproof der Endausgabe prüfen. Durch die gemeinsame Nutzung von Softproofs lassen sich Zeit und Kosten für Farbproofing-Zyklen deutlich reduzieren.
Professionelle Online-Programme von Drittanbietern (Auszug)
Nachdem Sie einen Workflow für virtuelles Farbproofing für gemeinsame Projekte mit Ihren Kunden eingerichtet haben, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit professionellen Druckanbietern, um den rein digitalen Workflow zu vervollständigen.
Bei den weltweit größten Anbietern von Druckdiensten geht der Trend hin zum virtuellen Farbproofing. Sie nutzen die Vorzüge von Apple Cinema Displays, ColorSync und Mac OS X, um Softwareprogramme und Systeme bereitzustellen, mit denen Sie Ihre Farbbilder und Dokumente auf zuverlässige Weise online prüfen, Softproofs mit Notizen versehen und freigeben können. Egal, ob Sie integrierte Mac OS X Programme wie das Programm "Vorschau" oder neue Programme Ihres Druckanbieters einsetzen, präzises virtuelles Farbproofing ist einfacher, zuverlässiger und zugänglicher geworden als je zuvor. Hier sind einige Optionen für das virtuelle Online-Farbproofing...
ICS Remote Director
Als virtuelle Farbproofing-Lösung für Arbeitsgruppen nutzt ICS Remote Director von Integrated Color Solutions (ICS) die Apple ColorSync Technologie, um Druckereien, Experten aus dem Design- und Print-Bereich und ihren Kunden das Anzeigen präziser Softproofs zu ermöglichen.
ICS Remote Director ist ein Peer-to-Peer-System, bei dem Druckereien, Prepress-Spezialisten, Kunden und andere Beteiligte die Proofs mithilfe des Client-Programms ansehen, mit Anmerkungen versehen und freigeben können.
Remote Director arbeitet direkt mit dem GretagMacbeth Eye-One Professional System zusammen, um sicherzustellen, dass die in Ihrem Workflow verwendeten Bildschirme kalibriert sind und über ein Farbprofil verfügen. Diese Bildschirme werden dann für den Einsatz in farbpräzisen virtuellen Farbproofing-Sitzungen zugelassen.
Mithilfe der Online-Werkzeuge für die Zusammenarbeit, die Remote Director bereitstellt, kann jedes Mitglied des Prüfteams Anmerkungen machen, die bis zur Freigabe mit dem Softproof verbunden sind. Ein am Bildschirm anzeigbares Densitometer kann von allen Beteiligten verwendet werden, um die Farben bis hin zu einem einzelnen Pixel zu analysieren.
Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten dieses inovativen Systems ...
